Streetworker

Die RMV-Stiftung beabsichtigt einen Streetworker einzustellen, der sich um die Probleme
der Jugendlichen kümmert. Er soll unterstützend helfen bei Behördengängen, Arbeits- oder Wohnungssuche oder begleiten zur Suchtberatung sowie Drogen- und AIDS-Prävention.
Der Streetworker soll die Jugendlichen an ihren informellen Treffpunkten aufsuchen. Er
soll mit ihnen ihre Probleme diskutieren und sie beim Aufbau von Selbsthilfeein-richtungen wie Sporttreffs oder Jugendcafes unterstützen. Ziel ist die Wiederein-gliederung in die Gesellschaft.
Wenn Sie dieses Projekt unterstützen möchten geben Sie bitte als Verwendungszweck
an: Streetworker

Auszug aus der Heinsberger Zeitung vom 1. Oktober 2013:

Deborah Ochs ist neue Streetworkerin

Heinsberg. Eine hauptamtliche Stelle zu schaffen für mobile, aufsuchende Jugendarbeit in Oberbruch und in den Nachbarorten Dremmen, Grebben, Hülhoven, Eschweiler und Porselen: Das war das Ziel des jungen Vereins „Jugend in Oberbruch“, der aus der Stadtteilkonferenz Jugend entstanden ist.

Dank einer großen Spende der RMV-Stiftung von Eduard Müllenbruch und der Unterstützung der katholischen Kirche kann Deborah Ochs (22) diese Aufgabe jetzt übernehmen. Die junge Sozialpädagogin hat in ihrem gerade abgeschlossenen Studium der sozialen Arbeit den Schwerpunkt auf die Kinder- und Jugendhilfe sowie auf die Straffälligen-Hilfe gelegt. In ihrer Bachelor-Arbeit hat sie zudem die Problematik von schwer erreichbaren Jugendlichen und ihrem Schulbesuch fokussiert.

 

Im Rahmen der mobilen, aufsuchenden Jugendarbeit möchte die 22-Jährige dafür sorgen, dass die Jugendlichen nicht nur „abhängen“

40 Prozent der Kosten für ihre auf zwei Jahre befristete Stelle trägt die Stiftung, die übrigen 60 Prozent bringen die katholische Kirche und die Stadt Heinsberg auf. Angestellt ist Deborah Ochs beim Kirchengemeindeverband Heinsberg-Oberbruch. In einem ersten Schritt hat die Sozialpädagogin zusammen mit Schulsozialarbeiterin Silke Esser die Schulen in Oberbruch besucht. Zudem habe sie bereits festgestellt, dass sich die Jugendlichen in der Oberbrucher Region eine ganze Reihe von informellen Orten hätten, an denen sie sich treffen würden, erklärte sie bei ihrer Vorstellung im Jugendheim „Ulli Elch“.

„Ich möchte mit den Jugendlichen vor Ort in Kontakt kommen und mit ihnen ihre Bedarfe ermitteln, so dass sie nicht nur abhängen“, sagt sie. Um eine „flexible Orientierung auf die Bedarfe hin, die vorhanden sind“, geht es ihr bei ihrer Arbeit. Darüber hinaus möchte sie natürlich zusammen mit der Schulsozialarbeiterin auch die Aktivitäten begleiten, die in den Schulen bereits bestehen wie etwa die Berufsvorbereitung mit der Hauptschule. Für Freitag, 18. Oktober, lädt Deborah Ochs alle Jugendlichen ab 16 Uhr ins Oberbrucher Jugendheim „Ulli Elch“ ein, wo sie auch ihr Büro hat. Ein Kicker-Turnier, Airhockey, Tischtennis und eine Graffiti-Aktion stehen dann auf dem Programm. Übrigens: Ulli Elch ist auch über Facebook erreichbar.