Projekte Äthiopien

Erweiterung um Räume für die Klassen 5-8 fertiggestellt

In der zweiten Phase des Projekts wurde nun eine Erweiterung der Schule um 4 weitere Klassenräume fertiggestellt.

 

Das Projekt ist sehr erfolgreich: So konnte die Einschreibung von 124 SchülerInnen, davon 58,8 % Mädchen, für die Klassenstufen 1-4 an der Goro Harre-Grundschule erreicht werden. Ähnlich gute Ergebnisse wurden bei der non-formalen Bildung erzielt, wo die Zahl der eingeschriebenen Erwachsenen (255) um 64,5 % im Vergleich zum Jahr 2013 (155) stieg.

In dieser Phase des Projektes wurden darüber hinaus eine Bibliothek, 2 Wassertanks mit einem Fassungsvermögen von jeweils 10.000 Litern sowie ein Fußballplatz errichtet.

Der Schulweg ist der beste Weg aus der Armut

Der tägliche Weg zur Schule beträgt in vielen afrikanischen Ländern im Durchschnitt 1,5 bis 2 Stunden. Ein weiteres Problem ist der desolate Zustand der Schulen.

 

Die RMV-Stiftung Eduard Müllenbruch engagiert sich in Südäthiopien in Goro Harre um hier nachhaltig für Abhilfe zu sorgen. Es wurde eine komplett neue Grundschule mit vier Unterrichtsräumen errichtet.  Weitere Bestandteile des Projektes sind die Versorgung mit gesundheitlich unbedenklichem Trinkwasser und der Bau von zwei Grubenlatrinen.

Nach der Unterzeichnung des Übereinkommens zwischen der RMV-Stiftung Eduard Müllenbruch und der Welthungerhilfe konnte der AFD (der lokale Partner für die Durchführung) das Projekt erfolgreich abschließen.

 

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Sämtliche Baumaterialien wurden lokal angeschafft. Im November 2014 war das Schulmobiliar vor Ort und am 2. März 2015 wurde die Schule offizell eingeweiht.

Es wurde eine komplett neue Grundschule mit vier Unterrichtsräumen errichtet. Dort können mehr als 200 Kinder unterrichtet werden. Der Unterricht findet nun nicht mehr in dunklen und maroden Klassenräumen statt.

 Die neuen Räume sind sauber, hell und verfügen über einem festen Boden.

Ganze 4 Plumpsklos mussten bisher für mehr als 200 Kinder reichen. Es gab kein fließendes Wasser zum Waschen der Hände. Krankheiten sind hier einfach oft die Folge.

 

Nun gibt es auch getrennte Latrinen für Mädchen und Jungen.

Das Regenwasser wird über Dachrinnen aufgefangen und in Tanks gespeichert damit die Kinder sich nach dem Toilettengang die Hände waschen können.

Das Video zeigt bewegende Momente während der offiziellen Einweihung des neuen Schulgebäudes am 2. März 2015.

Unterstützen Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende.

Für 40,- € bekommt man eine Keramik-Toilette,
für 30,- € eine Schulbank,
für 25,- € ein Handwaschbecken,
für 10,- € einen Eimer Farbe

 

Wir und vor allem die Kinder sind für jeden Euro dankbar.
Sie können sich über den Baufortschritt informieren unter www.RMV-Stiftung.de

Die nächsten Schritte ...

Typisch für Eduard Müllenbruch ist, dass er bereits mit den Überlegungen für die nächsten Schritte begonnen hat:

"Etwas was mir immer wieder bei den Schulen, die ich besucht habe aufgefallen ist:

Der tägliche Weg zur Schule beträgt in vielen afrikanischen Ländern im Durchschnitt 1,5 bis 2 Stunden. Die meisten Kinder kommen nüchtern zur Schule und müssen dann am Ende des Unterrichtes wieder mit leerem Magen den gleichen Weg nach Hause gehen. Das bedeutet mindesten 8 Stunden ohne eine warme Mahlzeit. Hier wollen wir durch eine warme Schulmahlzeit Abhilfe schaffen. Das kennen wir doch von uns selbst: Ein leerer Bauch studiert halt nicht gern.“

 

Die freien Schulhofflächen könnten mit nahrhaften und vitaminreichen Produkten bepflanzt und die Ernten verkocht werden. Hierbei könnten die Eltern, Lehrer und die Kinder mit eingebunden werden.

 

Schülerinnen und Schüler sowie das Lehrpersonal werden geschult, wie die Gärten bewirtschaftet werden können. Gartenbau und Ernährungslehre gehen hier Hand in Hand und ergänzen sinnvoll die schulischen Inhalte.

 

Wenn die Schulen eine warme Mahlzeit für ihr Schüler anbieten, ist das für die Eltern ein weiteres Motiv, ihre Kinder regelmäßig zur Schule zu schicken.

 

Wir werden an dieser Stelle über die Projektfortschritte berichten.