Eduard Müllenbruch hat sich von der Notwendigkeit der Hilfsprojekte in Kenia und Äthiopien persönlich überzeugt.
Sauberes Wasser!
Südlich von Nairobi im Distrikt Kajiado liegt Nentaraja. Bis zu 4 Stunden täglich benötigen hier die Massais um Wasser zu holen und das ist noch nicht einmal sauber.
Deshalb hat die RMV-Stiftung beschlossen, in Zusammenarbeit mit der Welthungerhilfe, dort ein Regenrückhaltebecken zu bauen. Während der Regenzeit soll das Wasser, welches über einen Felsen läuft, durch eine Staumauer gesammelt, gefiltert und in große Tanks gespeichert werden. Die Tanks werden so dimensioniert, dass diese bei normaler Witterung bis zur nächsten Regenzeit ausreichen.
Die Bewohner aus den umliegenden Dörfern werden das Projekt unter technischer Anleitung der Welthungerhilfe selbst errichten. Sämtliche Baumaterialien kommen aus der Umgebung. Somit wird Hilfe zur Selbsthilfe praktiziert. Die RMV-Stiftung stellt dazu die finanziellen Mittel zur Verfügung.
Der Schulweg ist der beste Weg aus der Armut.
Doch kein Wunder, das in Äthiopien, unter solchen Umständen, nur 61 % der Kinder zur Schule gehen.
Der Unterricht findet in maroden dunklen Räumen statt. Meistens sitzen die Kinder nur auf einem Holzbalken. Die Hefte und Bücher auf dem Schoß oder auf der Erde.
Ganze 4 Plumpsklos für 250 Kinder. Kein fließendes Wasser zum Waschen der Hände. Da sind Krankheiten einfach vorprogrammiert.
Die Welthungerhilfe ist vor Ort und kennt die Probleme. Doch auch sie kann nicht überall gleichzeitig helfen. Als ich diese Zustände gesehen habe, habe ich spontan beschlossen, hier Abhilfe zu schaffen und dieses Projekt finanziell zu unterstützen.
Unter Aufsicht der Welthungerhilfe werden die Eltern der Kinder die Schulen sanieren. Sitzbänke und Schreibpulte müssen angeschafft werden, die Räumeweiß gekälkt und der Boden befestigt sowie Toilettenhäuser gebaut werden.
Das Regenwasser vom Dach der Schulen soll über Dachrinnen in großen Zisternen aufgefangen werden. Mehrere Keramik-Toiletten und Handwaschbecken installiert werden. Mit dem Regenwasser sollen die Toiletten gespült und die Hände gewaschen werden. In den vier Schulen mit über 1200 Schülern, hoch im Norden von Äthiopien, in Nefas Mewche trafen wir überall die gleichen Zustände an.
Unterstützen Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende.
Für 40,- € bekommt man eine Keramik-Toilette.
Für 30,- € eine Schulbank
Für 25,- € ein Handwaschbecken.
Für 10,- € einen Eimer Farbe
Wir und vor allem die Kinder sind für jeden Euro dankbar.
Sie können sich über den Baufortschritt informieren unter www.RMV-Stiftung.de
Die RMV-Stiftung beabsichtigt einen Streetworker einzustellen, der sich um die Probleme der Jugendlichen kümmert. Er soll unterstützend helfen bei Behördengängen, Arbeits- oder Wohnungssuche oder begleiten zur Suchtberatung sowie Drogen- und AIDS-Prävention.
Der Streetworker soll die Jugendlichen an ihren inoffiziellen Treffpunkten aufsuchen. Er soll mit ihnen ihre Probleme diskutieren und sie beim Aufbau von Selbsthilfeeinrichtungen wie Sporttreffs oder Jugendcafes unterstützen. Ziel ist die Wiedereingliederung in die Gesellschaft.
Wenn Sie dieses Projekt unterstützen möchten geben Sie bitte als Verwendungszweck an: Streetworker